TRAVEL

Das Phantasialand – Kommt mit in eine andere Welt

November 6, 2017

Das Phantasialand war der erste Adventure-Park, den ich als Kind besuchte und seither ist es auch mein Liebster. Vergangenes Wochenende war es dann mal wieder so weit. Wir haben uns selbstverständlich den schönsten Tag der Woche ausgesucht und nahmen die fast zweistündige Strecke auf uns, um dann mit gefühlt 2,000 anderen Besuchern gleichzeitig um halb 10 morgens in Brühl anzukommen. Dennoch standen wir nur fünf Minuten in der Eingangs-Schlange. Spoiler-Alarm: Das war die kürzeste Wartezeit an diesem Tag!

Attraktionen und Shows
Das Phantasialand wurde im Jahre 1967 eröffnet und gehört damit zu einer der ältesten Freizeitparks Europas. Doch seitdem hat sich vieles im Park geändert. Immer wieder kommen neue Attraktionen hinzu. Es wird niemals langweilig!

Der Park wird in sechs verschiedene Themenbereiche eingeteilt:
Berlin wurde im nostalgischen Stil des 20. Jahrhunderts gestaltet und das allein ist schon sehenswert. Inmitten des Kaiserplatzes steht das berühmt-berüchtigte Wellenflug-Karussell, welches von Wasserfontänen umgeben wird. Ebenfalls sehr empfehlenswert sind “Das verrückte Hotel von Tartüff” und “Maus au Chocolate”.


Deep Africa erkennt man an den Lehmbauten und der Savannenlandschaft. Afrikanische Musik-Shows dienen zum Entertainment und außerdem befindet sich die Black Mamba hier. Die meiner Meinung nach beste Achterbahn im ganzen Park! Wir saßen alle front row und hui, ich wusste gar nicht, dass ich so hoch schreien kann!

Mexico ist wunderschön hergerichtet. Man findet viele Elemente aus der Azteken und Maya-Kultur wieder. Das Colorado Adventure und Talocan sind die Highlights diesen Bereiches. Die Chiapas Wildwasserbahn haben wir ausgelassen, da es dann doch ein bisschen zu kalt dafür war.

Fantasy hat mich am meisten fasziniert. Zwar ist das meiste nur für Kleinkinder gedacht, aber den ein oder anderen Fleck sollte man als großes Kind auch nicht auslassen. Die Indoor Spinnig Coaster Winja’s Fear und Winja’s Force zum Beispiel – Adrenalin pur! Für eine kleine Verschnaufpause eignet sich eine Fahrt über den Mondsee in Baumbergen wunderbar. Tolle Atmosphäre, als wäre man in Hobbiton!China Town besticht mit seinen traditionellen chinesischen Gebäuden. Als wäre man mal eben nach China gelaufen! Hier befindet sich die Geister Rikscha. Nicht wirklich gruselig, eher sehr eindrucksvoll gestalten. Da lohnt sich auch direkt eine zweite Runde!

Mystery hat Raik, Taron und das Mystery Castle zu bieten. Jedoch wurden wir enttäuscht. Bei Raik standen wir 40 Minuten in der Schlange: Rauf, runter, raus. Das war es echt nicht wert. Bei Taron wurde schon eine Wartezeit von über einer Stunde angezeigt, da war die Lust dann auch vergangen. Das Mystery Castle kann man aber mal machen!

Essen und Trinken
Hungrig geht man auf jeden Fall nicht hier raus. Es sei denn, man will sich gesund ernähren. Dann bringt man sich am Besten was von Zuhause mit, denn das kann man im Phantasialand völlig vergessen. Das Veganer Dasein ist ebenso relativ schwer, doch was ich in den letzten Monaten gelernt habe: Wenn man nachfragt, kriegt man immer was. Hier zum Beispiel:

  • Am Baobab Snack in Deep Africa kann man Jambalaya (ohne Huhn) bestellen. Das ist ein Reisgericht, das aus Zwiebeln, milder grüner Paprika und Staudensellerie zubereitet wird. Außerdem gibt es hier leckere Falafel im Brot mit Salat, als Dressing kann man Ketchup wählen und dazu natürlich Pommes!

  • Im Restaurant Unter den Linden im Berliner Teil, entscheidet man selber, was auf den Teller kommt. Es wird direkt vor den Augen der Gäste an einer Foodbar gekocht. So kann man mal eben mit dem Koch abklären, was rein darf und was nicht.

La Dulce befindet sich im Arkadengang zwischen Berlin und Mexico und bietet eine große Auswahl an Obstbechern. Wer Obst lieber in flüßiger Version zu sich nimmt, bekommt dort auch einen frischgepressten Saft.
– Im chinesischen Teil liegt das Mandschu Restaurant. Dort kann man ohne schlechtes Gewissen die “Buddhaplatte” verzehren.

  • Direkt neben La Dulce bekommt man leckere Churros. Die Churros werden aus Wasser, Mehl, Margarine und Salz hergestellt und sind demnach vegan. Dazu Zimt oder Puderzucker und der Kalorienanteil ist für den restlichen Tag abgedeckt.

  • Weiter geht es mit Süßem: Direkt am Kaiserplatz gibt es bei Annie Himmelreich drei vegane Sorten Eis: Zitrone, Mango und Erdbeere.

  • Hin und wieder sieht man auch vereinzelte Stände, wo man Popcorn, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte kaufen kann – Schlagt zu!

Öffnungszeiten:
Die reguläre Saison geht von Ende März bis Anfang November, doch für ein spezielles Winterprogramm werden die Forten vom 24.November 2017 bis zum 14. Januar 2018 nochmal geöffnet. Das Programm findet ihr hier.

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